Hannover, 21.03.2002
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CeBIT 2002: Aktuelles

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CeBIT 2002 Hannover (13. bis 20. März)

12. März 2002

THEMENSERVICE AKTUELL: Folge 4

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Ein Player für alle Fälle
Mini-CD/MP3-Player sind total in. Nur: Wenn Sie auch mal Songs von der guten alten Normal-CD hören möchten, dann müssen Sie leider das Gerät wechseln. Wie es auch anders geht, zeigt ein Anbieter von Unterhaltungselektronik auf der CeBIT 2002 mit seinem neuen Player "8866 MP3".
Zunächst ist das Gerät nichts weiter als ein herkömmlicher Mini-CD/MP3-Player. Wird aber der mitgelieferte Wechselrahmen aufgesteckt, verwandelt er sich in einen vollwertigen CD-Player und kann auch herkömmliche CDs und CD-Rs aufnehmen. Eine bestechend einfach Idee mit großer Wirkung.
Elta GmbH, Rödermark
Halle 25, Stand D54
(0511 / 89-5 75 43)

Cinderella und Pythagoras
Kennen Sie noch den Satz des Pythagoras? Die Summe der Flächeninhalte der Quadrate über den Katheten eines rechtwinkligen Dreiecks ist gleich dem Flächeninhalt des Quadrats über der Hypotenuse. Daran ist schon so mancher Schüler verzweifelt. Geometrie ist nun einmal ziemlich theoretisch.
Wenn Sie mit Pythagoras & Co. auch so Ihre Probleme haben, dann kann Ihnen jetzt geholfen werden - mit dem neuen PC-Programm "Cinderella", das eine Universität auf der CeBIT 2002 präsentiert. "Cinderella" soll erstens Schülern helfen, die sich mit Geometrie schwer tun, und zweitens die Schulgeometrie mit Hilfe des Computers spannender machen. Lehrsätze werden nicht nur visuell dargestellt; weil das Programm in Java geschrieben wurde, können die Konstruktionen auch innerhalb des Internet-Browsers bewegt werden.
Interessant: Es ist möglich, mit "Cinderella" angefertigte Konstruktionen als HTML-Seite abzuspeichern und weltweit nutzbar zu machen. Außerdem beeindruckt "Cinderella" auch als Autoren-System für Geometrie- und geometrieverwandte Lerneinheiten, die per CD-ROM oder direkt über das Internet abgerufen werden können.
Spannend ist das Programm für Forschung und Lehre. So kann Cinderella beispielsweise geometrische Sätze automatisch prüfen. Dadurch wird es erstmals möglich, in der Geometrie Selbstlernmaterial zur Verfügung zu stellen, bei dem der Computer die Lösungen der Schüler analysiert und unabhängig vom Lösungsweg als richtig oder falsch erkennt.
Freie Universität Berlin
bei: Forschungsmarkt Berlin
Halle 11, Stand B14
(0511 / 89-5 93 76)

Rettung auf Knopfdruck
Auf den ersten Blick ist das Medi-Track, das am Stand eines Ausstellers auf der CeBIT 2002 zu sehen ist, ein ganz normales Handy. Wenn da nicht dieser Notrufknopf wäre. Damit und mit dem hochpräzisen GPS-Empfänger wird das unscheinbare Mobiltelefon Teil eines ausgeklügelten Notrufsystems für jedermann.
Funktionsweise der mobilen Notrufsäule: Über den Notrufknopf wird die Notrufzentrale alarmiert. Die Mitarbeiter dort erkennen sofort die Position des Mobiltelefons auf der Karte des Einsatzleitrechners. Das EDV-System alarmiert die Hilfsdienste vor Ort. Besonderer Clou: Nach dem Druck auf den SOS-Knopf gibt das "TrackOne" einen lauten Alarmton ab, der auch eventuelle Angreifer abschreckt.
Im Alltag ist "TrackOne" ein normales Handy - einfach zu bedienen, mit exzellenter Sprachqualität und bis zu 300 Stunden Standby-Zeit. Das weltweite Ortungssystem GPS (Global Positioning System) ermittelt Ihre Position auf bis zu zwei Meter genau und sendet diese Daten an die Notrufzentrale. "TrackOne" ist sehr robust, spritzwassergeschützt und selbst unter extremen Bedingungen einsatzbereit. Es wird nach der Inbetriebnahme mit den Benutzerdaten fernkonfiguriert und ist innerhalb von Minuten einsatzbereit.
Wenn Sie sich ein Bild davon machen möchten, wie schnell und effektiv Retter nach solch einem Notruf ihre Arbeit leisten: Täglich um 14 Uhr ist die Deutsche Rettungsflugwacht auf dem Freigelände in Aktion sehen.
Presentec /Benefon, Werther
Halle 26, Stand D39
(0511 / 228 889 75)

Weg mit der Tastatur ...
Wenn Sie zu den Menschen gehören, die jeden Text während des Lesens mit Ausrufezeichen und Bemerkungen versehen müssen, dann ist das mit einer Tastatur oftmals außerordentlich umständlich und lästig. Die gute Nachricht: Alle, die Tastaturen überhaupt nicht mögen oder ihre kreativen Gedanken lieber zeichnerisch umsetzen, die finden auf der CeBIT 2002 einen ganz besonderen Computer: Ein Aussteller bringt als Neuheit den "Tablet PC" mit. Dieser elektronische Notizblock ist so groß wie ein DinA4-Blatt und bietet natürlich alle gewohnten Vorteile eines Notebooks. Der Zusatznutzen: Mit einem speziellen Stift können Sie zeichnen oder Dokumente mit Notizen versehen. Das Notebook ohne Tasten wiegt rund 1,5 Kilogramm.
Und wenn Sie sich im Meeting mal langweilen und Männchen malen - der "Tablet PC" macht gerne mit.
Compaq Computer GmbH, Dornach
Halle 1, Stand 4H2
(0511 / 226 391-0)
(Anm. für Journalisten: Der "Tablet PC" ist nicht jedermann zugänglich. Journalisten können sich für eine Präsentation anmelden.)

Drucker für die Handtasche
Sie sind auf einer Party, die Stimmung ist perfekt. Sie machen Schnappschüsse von Gastgebern und Gästen. Natürlich ist es wie immer: Alle wollen Abzüge, möglichst sofort zum Mitnehmen. Kein Problem: Sie holen einfach den kleinen 5 x 10 Zentimeter großen Minidrucker "MP1" aus der Handtasche und drucken Ihre Fotos in Farbe aus.
Ein Aussteller zeigt auf der CeBIT 2002 das praktische Mini-Gerät, das kinderleicht zu bedienen ist: Einfach den Memorystick der Kamera in den Drucker stecken und los geht es. Mit Batterien wiegt der "MP1" nur 450 Gramm.
Sony Deutschland, Köln
Halle 2, Stand C02
(0511 / 225 28-0)

Machen Sie sich doch mal ein Bild
Sie brauchen Fotos aus der Vergangenheit eines Filmstars? Sie suchen also nach seinem Namen im digitalen Bildarchiv - und haben kein Glück, denn der Schauspieler ist erst seit kurzem so berühmt, dass beim Archivieren von Szenen auch sein Name vermerkt wurde. Das Problem herkömmlicher Bilddatenbanken ist ihr Suchindex nach Stichworten. Doch ein Aussteller auf der CeBIT 2002 hat jetzt die Lösung: "CAIRO", die Bilddatenbank, die einfach anders denkt. Sie sucht Aufnahmen stichwortunabhängig mit einem Vergleichsbild.
"CAIRO" verfügt bereits heute über eine bunte Mischung von 30 000 Bildern. Um ein bestimmtes Foto oder eine Auswahl von Aufnahmen einer Person oder eines Objekts zu finden, genügt eine Skizze oder der in einem Bild markierte Ausschnitt: Das System liefert dann zum Beispiel eine gewünschte Person in verschiedenen Situationen.
Wie das funktioniert, können Besucher der CeBIT 2002 natürlich selbst testen: Dazu können sie auch eigene digitale Bilder verwenden - etwa ein per Webcam am Stand gemachtes Bild. "CAIRO" hat Zukunft - nicht nur bei Fotoagenturen oder Zeitungen - hilfreich könnte das System zum
Beispiel auch im medizinischen Bereich sein, um unter einer Vielzahl von Röntgenbilder solche mit ähnlichen Phänomenen zu finden.
TU Clausthal, Institut für Informatik
bei: Nieders. Staatskanzlei, Gemeinschaftsstand Niedersächsischer Hochschulen
Halle 11, Stand D10
(0511 / 89-5 70 73)

Heben Sie Ihre Wissensschätze
Das vernetzte Wissen hält gewaltige Entscheidungspotenziale verborgen. Immer wichtiger werden intelligente Suchmaschinen, die diese Wissensschätze heben und blitzschnell zugänglich machen. Ein Aussteller präsentiert auf der CeBIT 2002 eine völlig neue Lösung für Datenbanken, Internet und Intranet.
Schluss mit Suchregeln, die Sie in einer unüberschaubaren Datenflut ertrinken lassen, Schluss mit Begriffs-Verknüpfungen, die nur Fachleute richtig einsetzen können. Bei dieser Softwarelösung werden die gewünschten Suchthemen frei formuliert eingegeben - und los geht?s. Durch die strukturierte Datenübersicht werden Ihnen nur 10 bis 20 Beispieldokumente angeboten. Hinter jedem einzelnen Dokument liegen jedoch weitere damit verknüpfte Datenbestände. Wenn Sie also meinen, eines der Dokumente gehe in die richtige Richtung, dann geht es blitzschnell weiter. Die Software denkt für Sie mit und übernimmt die internationale Fahndungsarbeit.
Beispiel: Ein Pharmaunternehmen sucht im Internet alles, was es rund um den Kampf gegen eine bestimmte Krankheit finden kann - Forschungsergebnisse, Medikamente, Nebenwirkungen, Indikationen?
Bislang ein zeitraubendes, mühseliges Geschäft. Das geht jetzt nicht nur schneller, sondern auch mit einer deutlich höheren Trefferquote. Zu sehen auf der CeBIT 2002.
Insuma GmbH, Tübingen
bei: Baden-Württemberg Gemeinschaftsstand Halle 11, Stand B24
(0511 / 89-5 56 56)

Hardware zum Anziehen
Handy, Organizer, Drucker - alles funktionsbereit dabei und die Hände bleiben trotzdem frei. Möglich macht das die verkabelte Jacke eines Ausstellers auf der CeBIT 2002 - die neue Hardware zum Anziehen. Hinter dem schlichten schwarzen Design in Mikrofaser verbergen sich wahre technische Schätze. In bis zu 15 Taschen kann Kommunikations-High-Tech untergebracht werden. Nicht sichtbare Kabelkanäle verbinden die Geräte miteinander. Früher baumelte das Headset unschön um den Hals, jetzt hat es jetzt seinen festen modischen Platz. Und wer auf Jackett oder Kostümjacke nicht verzichten will, kann die Ärmel per Reisverschluss abtrennen und hat eine Weste für "darunter". Das pfiffige Outfit für Businessleute gibt es von Größe S bis XXL.
handit.de, Berlin
bei: Microsoft GmbH
Halle 4, Stand A38
(0511 / 227 310-0)

Ansprechpartner für die Redaktion:

Andrea Staude
Tel.: +49-511/89-31015
Fax: +49-511/89-32692
andrea.staude@messe.de

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